Inhaltsverzeichnis
- Die drei Befunde
- Der Markt ist digital. Die Branche tut so als ob.
- Befund 1: Nur jeder Zweite ist sichtbar. Bist du dabei?
- Befund 2: Der beste Verkäufer? Noch nicht eingestellt.
- Befund 3: Nachbestellen sollte 30 Sekunden dauern. Tut es selten.
- Was du jetzt tun kannst
- Fazit
- Wo steht deine Plattform?
- Zum Nachlesen: die Methodik in 30 Sekunden
- FAQ
Der Gesundheitsmarkt beim Commerce-Check-up: Der Befund ist da
64 Plattformen, 45 Kriterien, rund 2.900 Einzeltests: Der B2B Commerce Report Health zeigt, wo der Gesundheitsmarkt digital steht und welche Medikation wirkt.
64 Plattformen, 45 Kriterien, rund 2.900 Einzeltests: Der B2B Commerce Report Health zeigt, wo der Gesundheitsmarkt digital steht und welche Medikation wirkt.
Ein Einkäufer recherchiert und bestellt Bedarf für seine Klinik. Er fragt ChatGPT nach Anbietern, vergleicht auf drei Plattformen und will in 30 Sekunden nachbestellen. Was er bekommt? Preise auf Anfrage. Ein Kontaktformular. Ein PDF zum Ausdrucken.
Einzelfall oder Systemzustand? Konnte bisher keiner sagen. Jetzt schon: Der B2B Commerce Report Health ist der erste neutrale Benchmark für die digitale Commerce-Reife von Herstellern und Großhändlern im deutschsprachigen Gesundheitsmarkt. 64 Unternehmen. 45 Kriterien. Rund 2.900 Einzeltests mit Beleg und Nachweis. Kein Bauchgefühl, ein Ranking, das man nachprüfen kann.
Die Diagnose: digitales Mittelmaß. Hersteller schaffen 62 Prozent Marktreife, Großhändler 57. Heißt auch: Rund 40 Prozent des digitalen Potenzials liegen einfach so rum. Wir haben uns alle Befunde angeschaut und die drei rausgezogen, die uns als Commerce-Agentur besonders auffallen.
Die drei Befunde
Jedes zweite Unternehmen ist für die KI unsichtbar. 48 Prozent tauchen in KI-Antworten gar nicht auf.
86 Prozent haben bisher keine oder nur kaum KI-Funktionen. Der beste Verkäufer der Branche ist noch nicht eingestellt.
70 Prozent der Großhändler bieten keine oder nur rudimentäre Schnellbestellung. Artikelnummer, Menge, fertig? Meistens nicht.
Der Markt ist digital. Die Branche tut so als ob.
Der deutsche B2B-Commerce hat schon 2024 die 1,5-Billionen-Marke geknackt. Jeder achte Euro läuft also schon über digitale Plattformen und Portale (IFH/ECC Köln, B2B-Marktmonitor 2025). Und die Kundschaft ist längst weiter als die Anbieter: 67 Prozent der B2B-Käufer wollen komplett ohne Vertriebskontakt kaufen (Gartner, März 2026).
Aber wie sieht es im Gesundheitsmarkt aus? Jeder kennt die eigene Plattform. Was fehlte, war der Blick nach links und rechts: Was ist Standard? Womit hebt man sich ab? Und wo verliert man gerade Kunden, ohne es zu merken? Genau dafür gibt es jetzt den Report.
Befund 1: Nur jeder Zweite ist sichtbar. Bist du dabei?
Die Recherche startet heute nicht mehr in der klassischen Google-Suche. Sie startet bei ChatGPT, Perplexity und Copilot. Die liefern eine fertige Auswahl, und wer da nicht drinsteht, bekommt keinen Besuch, keinen Klick, keine Chance. Der Report hat nachgemessen: 48 Prozent der 64 getesteten Health-B2B-Unternehmen kommen in den Antworten gängiger KI-Systeme schlicht nicht vor.
Autsch. Denn genau dort fällt die Vorentscheidung, bevor irgendeine Website überhaupt lädt. Und das ist längst der Normalfall: 94 Prozent der B2B-Einkäufer nutzen KI im Kaufprozess (Forrester, Buyers' Journey Survey 2025). Du kannst die schönste Plattform der Branche haben. Wenn du den Weg in die KI-Antwort nicht findest, sieht sie niemand.
Der Hebel heißt GEO: Generative Engine Optimization. Also Inhalte, die KI-Systeme lesen, verstehen und zitieren können. Strukturierte Daten, saubere Entitäten, zitierfähige Aussagen. Und eine Website, die KI-Crawler überhaupt reinlässt. SEO allein reicht dafür nicht mehr.
→ Die ganze Erkenntnis im Report
Befund 2: Der beste Verkäufer? Noch nicht eingestellt.
Stell dir einen Verkäufer vor, der rund um die Uhr verfügbar ist, das komplette Sortiment kennt und nie einen Termin braucht. Gibt es. Eingestellt hat ihn nur fast niemand: 86 Prozent der Anbieter haben bisher keine oder nur rudimentäre KI-Funktionen auf ihrer Plattform, gerade mal 6 Prozent setzen sie voll um. Zum Vergleich: In den USA haben schon 33 Prozent der B2B-E-Commerce-Unternehmen KI voll integriert (Creatuity 2026). Und genau da kannst du perfekt ansetzen, um dich abzuheben.
Dabei ist der Gesundheitsmarkt wie gemacht dafür. Medizinprodukte sind erklärungsbedürftig, die Fragen konkret: Passt das zu meinem Gerät? Welche Variante brauche ich? Im Außendienst klärt das ein Gespräch. Auf der Plattform klärt es: niemand.
Genau diese Lücke schließt Conversational Commerce und macht aus Produktseiten Verkaufsgespräche. Der Assistent klärt Kompatibilität, schlägt Alternativen vor und begleitet bis in den Warenkorb. Wer das jetzt sauber baut, mit echtem Sortimentswissen statt starrer Standardantworten, setzt den Standard, bevor er einer wird.
→ Die ganze Erkenntnis im Report
Befund 3: Nachbestellen sollte 30 Sekunden dauern. Tut es selten.
Stammkunden stöbern nicht. Sie haben eine Liste: Artikelnummern und Mengen, oft direkt aus dem eigenen Warenwirtschaftssystem kopiert. Der einfachste Bestellvorgang der Welt. Und genau der klappt bei den wenigsten: Nur 30 Prozent der Großhändler bieten eine vollständige Schnellbestellung per Artikelnummer. Mehr als die Hälfte (52 Prozent) hat gar keine.
Was stattdessen passiert? Klickmarathon durch den Katalog. Oder der Griff zum Hörer. Beides kostet Zeit und Geld, auf beiden Seiten, jeden Tag. Dabei ist die Lösung solides Plattformhandwerk: ein Schnellbestellfeld für Artikelnummer plus Menge, Listen-Einfügen aus Excel inklusive, auf jeder Seite des eingeloggten Bereichs.
Der Befund zeigt das Muster, das sich durch alle 14 Erkenntnisse des Reports zieht: Das Schaufenster glänzt, der Abschluss klemmt. Vorne hui, und genau da, wo der Umsatz entsteht, fehlen die Werkzeuge.
→ Die ganze Erkenntnis im Report
Was du jetzt tun kannst
Frag die KI nach dir selbst. Was sagen ChatGPT, Perplexity und Copilot über dein Unternehmen? Gleiche das mit deinem Selbstbild ab und fixe die Basis: Wikidata, strukturierte Daten, eine klare Entity-Seite.
Mach GEO zur Disziplin. Sichtbarkeit in KI-Antworten ist ein eigenes Kanalziel mit Messung, Verantwortlichkeit und Roadmap. Kein SEO-Anhängsel.
Quick Wins vor Großprojekten. Schnellbestellung, Kontakt am Produkt, sichtbare Staffelpreise: Der Report zeigt, dass saubere Basics ein profitabler Anfang sind. Sie heben dich schon vom halben Markt ab, und jeder weitere Schritt baut darauf auf.
Starte die KI-Beratung im Kleinen. Ein Produktberater für eine Top-Kategorie, klar umrissen. Wirkung auf Anfragen und Abschlüsse messen, dann skalieren.
Fazit
Der B2B Commerce Report Health ersetzt Meinung durch Messung: 64 Unternehmen, 45 Kriterien, jede Bewertung belegt. Die Diagnose lautet digitales Mittelmaß.
Denn Mittelmaß heißt: Schon mit den ersten Schritten kannst du bei deinen Kunden richtig glänzen. Wer jetzt in KI-Sichtbarkeit, Beratungsfunktionen und reibungslose Bestellprozesse investiert, setzt sich schnell und sichtbar vom Markt ab.
Wo steht deine Plattform?
Alle Rankings, alle 14 Erkenntnisse, die komplette Methodik: b2b-commerce.report. Und wenn du wissen willst, wo dein Unternehmen steht, sprich uns an. Wir prüfen deine Plattform mit Marktvergleich und priorisierten Quick Wins.
Zum Nachlesen: die Methodik in 30 Sekunden
Der B2B Commerce Report Health testet 64 Hersteller und Großhändler entlang der kompletten Customer Journey des Einkäufers: von der digitalen Sichtbarkeit über Suche, Auswahl und Produktprüfung bis zu Bestellung, Service und technischer Basis. 45 Kriterien, jedes mit fester Testfrage und fester Skala: 0, 1 oder 2 Punkte.
Bewertet wird nur, was ohne Login live überprüfbar ist. Keine Selbstauskünfte, keine bezahlten Platzierungen, alle Wertungen sind mit Screenshot und Zeitstempel im Anbieterprofil nachprüfbar. Hersteller und Großhändler laufen durch denselben Katalog, werden aber getrennt gerankt, weil sie online verschiedene Jobs haben. Erhoben wurde vom 01.06. bis 04.09.2026.
FAQ
Was ist der B2B Commerce Report Health?
Der erste neutrale Benchmark für die digitale Commerce-Reife im deutschsprachigen B2B-Gesundheitsmarkt. Eine Redaktion testet 64 Hersteller und Großhändler nach 45 Kriterien entlang der Customer Journey; jede Bewertung ist mit Screenshot und Zeitstempel belegt.
Wie wird die KI-Sichtbarkeit gemessen?
Über standardisierte Suchanfragen und Prompts je Marktsegment, die typische Einkäufer-Recherchen abbilden und über sieben Tage kontinuierlich getrackt werden. Dazu kommen etablierte SEO-Sichtbarkeitsindizes und Domain-Autoritätswerte. Alle Rohdaten sind archiviert.
Warum werden Hersteller und Großhändler getrennt gerankt?
Weil beide online verschiedene Aufgaben haben: Hersteller informieren und leiten zum Kauf, Großhändler wickeln Bestellungen ab. Getestet wird nach demselben Katalog, ausgewertet wird separat.
Können Unternehmen ihre Platzierung beeinflussen?
Nein. Die Teilnahme ist kostenlos, es gibt keine bezahlten Platzierungen, und die Erhebung erfolgt komplett aus der Außenperspektive ohne Selbstauskünfte. Der Report ist aus Eigenmitteln finanziert.
Was ist GEO?
Generative Engine Optimization: die Optimierung von Inhalten dafür, dass KI-Systeme wie ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews sie lesen, verstehen und in Antworten zitieren. GEO ergänzt SEO um die Sichtbarkeit in KI-Antworten.